Leuchtmittel

Zwei Gruppen von Leuchtmitteln

Grundsätzlich kann man Leuchtmittel in zwei Gruppen unterteilen. Da sind zu einem die Festkörper-Leuchtmittel und zum anderen die Leuchtmittel die sich im gasförmigen Aggregatzustand Licht emittieren. Die Festkörpergruppe kann man wiederum in Leitermaterialien wie Kohle oder Wolfram sowie in Halbleitermaterialien basieren, unterteilen. Somit hat man in dem Bereich der Festkörperstrahler die LED sowie die Glühdraht Fraktion. Auf der anderen Seite befinden Leuchtmittel bei denen Stoffe im Gasförmigen Aggregatzustand leuchten. Auch dort lassen sich weitere Unterteilungen durchführen, je nachdem wie das Gas angeregt wird oder welcher Füllstoff unter welchen Betriebsdruck hauptsächlich für die Lichtimmission verantwortlich ist. Dort kann eine Unterscheidung in Plasma, Xenon oder Metallhalogonieden erfolgen. Weitere Quellen wie Natrium oder Niederdruck Quecksilber (Leuchtstofflampe) scheiden grundsätzlich für die Verwendung in Movinglights aus.

Jedes Leuchtmittel hat auf seinem Gebiet einen bis zwei Vorteile die es herausragend für eine bestimmte Anwendung werden läßt. So werden auch Movinglights mit verschiedenen Leuchmittelklassen angeboten und der Anwender kann daraufhin seine Prioritäten setzen. Es ist ungebrochen ein großer Hyp auf die LED als Lichtquelle. Dabei ist in Vergessenheit geraten das rein vom Prinzip der Physik ein Stoff der sich im gasförmigen Aggregatzustand befindet immer einen höheren Wirkungsgrad erreichen kann als ein Festkörper. So war es auch höchste Zeit das mit der Microwellenlampe dies noch einmal verdeutlicht wurde.

Typische Kerndaten und deren Stärken der verschiedenen Leuchtmittel
Typische Kerndaten und deren Stärken der verschiedenen Leuchtmittel

Zunächst muß man bei der Lichterzeugung zwischen folgender Arten der Lichterzeugung unterscheiden. Uns interessiert dabei nur die gängigen Linienstrahler aus dem Theater-, Event-, Studio,- und Rock- Lichtbereich. Alle anderen bleiben unberücksichtigt, sie würden den Rahmen hier sprengen.

Kontinuumstrahler

Ein erhitzter Körper strahlt alle Wellenlängen aus. Je Heißer der Körper ist, um so stärker verschiebt sich der Spektrumbereich in Richtung Blau. Deshalb werden höhere Farbtemperaturen als das weißere Licht wahrgenommen. Tip: Bestrahlt man eine Rose mit einem Linienstrahler mit nur einer Linie (Natrium Niederdruck), so erscheint diese Rose als matter toter Körper. Wird nun ein weiterer Scheinwerfer mit einer Halogenlampe auf die Rose gerichtet, und die Intensität langsam erhöht, fängt die Rose langsam an zu „glühen“. Dieser Effekt wird erreicht, weil zu der Linie 589nm durch das hinzudimmen eines Kontinuumstrahlers zunächst der Rotanteil überstark vertreten ist. Bei weiterem Aufdimmer verschiebt sich der Bereich immer mehr in den Blauen Sektor, bis die Rose in den Natürlichen Farben erscheint. Natürlich sollte die Rose eine rote Rose sein, damit sie auch die Rote Farbe reflektieren kann.

Linienstrahler

Hier werden durch das zurückkehren der Elektronen von einer höheren Energiebahn zu einer niedrigen Energiebahn Lichtquanten einer Wellenlänge (Farbe) abgegeben (Luminesenz). Jeder Stoff hat zeigt dabei seine eigene Farbe. Je mehr verschiedene Stoffe in der richtigen Quantität zusammen gemischt werden, ist es möglich sich dem breiten Spektrum eines Kontiumstrahlers sich anzunähern. Eine einzelne Farbe wird hier Linie genannt. Jedoch ist es nicht möglich durch Zugabe immer weiterer Komponenten das gewünschte Spektrum zu erreichen. Auch der Betriebsdruck spielt auf die Breite der Linien eine wesentliche Rolle. Man beachte dabei das Farbspektrum einer Natrium Niederdruck und einer Natrium Hochdrucklampe.Obwohl Xenonlampen nur eine Füllkomonente aufweist, ist Ihre spektrale Eigenschaft von keiner Halogen Metalldampflampe erreicht. Durch Weiterentwicklung ist der Wirkungsgrad eines Festkörperstrahlers so weit gestiegen, das er mit Allgebrauchslampen konkurieren kann. Dabei sind plötzliche Ausfallerscheinungen durch Wendelbruch nicht zu erwarten. Bei dem Festkörperstrahler LED ist bei korrekter Beschaltung nur die degeneration für ein kontinuierlichen Leistungsabfall, bezogen auf die Lebensdauer, verantwortlich.

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